DSGVO- und Bundesrecht-Compliance fuer KI

Wissen Sie genau, was das deutsche und EU-Recht von Ihrer KI verlangt

Compliance Check macht aus dem EU AI Act, der DSGVO und 35 weiteren Gesetzen mit Bezug zu KI in Deutschland eine verstaendliche Checkliste fuer Ihr Unternehmen: Stufen Sie jedes KI-System ein, arbeiten Sie die passenden Anforderungen ab, dokumentieren Sie Ihre Nachweise, und werden Sie rechtzeitig vor einer faelligen Pruefung erinnert.

Entwickelt und gehostet in der EU. Ihre Daten sind verschluesselt, werden gesichert und lassen sich jederzeit exportieren oder loeschen.

37
Gesetze in der Bibliothek
4
KI-Risikokategorien
2
Sprachen, DE und EN
24/7
verschluesselt, gesichert
Ablauf

Von der Registrierung zur dokumentierten Compliance

Schritt 2 zeigt, wohin die Einstufung tatsaechlich fuehrt, mit allen vier moeglichen Ergebnissen.

1

KI-Systeme registrieren

Listen Sie jedes KI-System auf, das Ihr Unternehmen entwickelt oder nutzt, intern oder von Dritten.

  • Funktioniert gleich, egal ob Sie das System selbst entwickelt oder bei einem Anbieter eingekauft haben.
  • Jedes System erhaelt einen eigenen Datensatz: Zweck, Anbieter, Lebenszyklusphase (Planung, im Einsatz, ausgemustert).
  • Dauert etwa eine Minute pro System, eine Einstufung ist dafuer noch nicht noetig.
2

Risiko einstufen

Ein kurzer Fragebogen ordnet jedes System einer Risikokategorie des EU AI Act zu und erklaert die Begruendung.

  • 20 Ja/Nein-Fragen, direkt abgeleitet aus Art. 5 und Anhang III des AI Act.
  • Jedes Ergebnis kommt mit einer verstaendlichen Erklaerung, welche Regel es ausgeloest hat, nicht nur mit einem Etikett.
  • Die vier moeglichen Ergebnisse unten entscheiden, was als naechstes passiert.
Fuehrt zu einem von vier Ergebnissen:
Verboten

Das System faellt unter eine verbotene Praktik des AI Act (Art. 5): Social Scoring, Manipulation, verbotene biometrische Nutzung, vorausschauende Polizeiarbeit oder das Erzeugen von Material zu sexuellem Kindesmissbrauch oder nicht einvernehmlichen intimen Aufnahmen. Verboten, dringend pruefen und rechtlich beraten lassen.

Hohes Risiko

Das System wird in einem Hochrisikobereich nach Anhang III eingesetzt, oder als Sicherheitsbauteil eines Produkts. Es gelten alle Hochrisiko-Pflichten: Risikomanagement, Daten-Governance, technische Dokumentation, menschliche Aufsicht sowie Genauigkeits- und Sicherheitstests.

Begrenztes Risiko

Das System interagiert mit Menschen oder erzeugt Inhalte, daher gelten die Transparenzpflichten fuer begrenztes Risiko (Art. 50). Sie muessen Menschen mitteilen, dass sie es mit KI zu tun haben, und KI-generierte Inhalte kennzeichnen.

Minimales Risiko

Keine verbotene Praktik, kein Hochrisikobereich und keine Transparenzpflicht greift. Fuer Systeme mit minimalem Risiko gelten keine Pflichten nach dem AI Act, eine kurze Dokumentation der Einschaetzung bleibt trotzdem sinnvoll.

3

Checkliste abarbeiten

Die passenden Anforderungen werden automatisch fuer Sie erstellt. Dokumentieren Sie Nachweise direkt dabei.

  • Jeder Checklistenpunkt laesst sich auf einen konkreten Artikel zurueckfuehren, die Quelle ist immer sichtbar.
  • Haengen Sie Nachweise direkt an einen Punkt an, sie werden verschluesselt, bevor sie gespeichert werden.
  • Weisen Sie einen Punkt einer Kollegin oder einem Kollegen zu und verfolgen Sie den Status: offen, in Bearbeitung, erledigt.
4

Regelmaessig pruefen

Jaehrliche Erinnerungen erreichen Sie rechtzeitig, bevor eine Pruefung faellig wird.

  • Ein geplanter Job prueft taeglich, was faellig ist, nicht einmal im Jahr von Hand.
  • Sie werden per E-Mail und in der App vor der Frist benachrichtigt, mit einem einstellbaren Vorlauf.
  • Die Bewertung wird automatisch zur Pruefung markiert, sodass sie nicht unbemerkt veraltet.
Ausprobieren

Wie ein KI-System eingestuft wird

Waehlen Sie eine Kategorie. Der Text ist die echte Erklaerung, die die Anwendung nach der Einstufung anzeigt.

Beispiel: KI bei der Personalauswahl, Kreditwuerdigkeitspruefung, oder als Sicherheitsbauteil in Maschinen.

Das System wird in einem Hochrisikobereich nach Anhang III eingesetzt, oder als Sicherheitsbauteil eines Produkts. Es gelten alle Hochrisiko-Pflichten: Risikomanagement, Daten-Governance, technische Dokumentation, menschliche Aufsicht sowie Genauigkeits- und Sicherheitstests.

In der Praxis

Vom Dashboard bis zur Checkliste

Uebersicht

Ihr Stand auf einen Blick

Ein Dashboard zeigt genau, wo Sie stehen: Gesamtfortschritt, offene Punkte und faellige Pruefungen. Keine separate Tabelle mehr zu pflegen.

  • Der Fortschritt wird automatisch aus Ihren Checklisten berechnet, nie manuell eingetragen
  • Aufgeschluesselt pro KI-System, damit Sie genau sehen, was Aufmerksamkeit braucht
  • Ein Aktivitaetsverlauf zeigt, wer was wann getan hat
78%
Gesamtstand
5
KI-Systeme
12
Offene Punkte
2
Faellige Pruefungen
Checklisten

Das Gesetz Punkt fuer Punkt abarbeiten

Jede Anforderung wird zu einem Checklistenpunkt, den Sie wirklich abarbeiten koennen: erledigt, in Bearbeitung oder nicht zutreffend, mit Platz fuer Begruendung und Nachweise.

  • Jeder Punkt laesst sich auf den konkreten Gesetzesartikel zurueckfuehren
  • Weisen Sie einen Punkt einer Kollegin oder einem Kollegen zu und behalten Sie den Ueberblick
  • Kommentieren Sie eine Anforderung direkt, um sie im Team zu besprechen
KI-System registrieren
Risikoeinstufung durchfuehren
Massnahmen zur Daten-Governance dokumentieren
Prozess fuer menschliche Aufsicht einrichten
Gesetzes-Explorer

Wissen, welche Gesetze fuer Sie gelten

Beantworten Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem Unternehmen und sehen Sie genau, welche der 37 Gesetze gelten, mit verstaendlicher Zusammenfassung und Link zum Originaltext.

  • Filterbar nach Ebene: EU-weit, deutsches Bundesrecht oder branchenspezifisch
  • Wird bei Gesetzesaenderungen aktuell gehalten, zuletzt fuer den Digital Omnibus
  • Jede Zusammenfassung nennt ihre Quelle
EU AI ActGilt
GDPRGilt
DORANicht einschlaegig
NIS2Gilt
Nachweise

Dokumentation, der Sie vertrauen koennen

Haengen Sie Nachweise direkt an den zugehoerigen Checklistenpunkt an. Jede Datei wird mit dem eigenen Schluessel Ihrer Organisation verschluesselt, bevor sie gespeichert wird.

  • Niemals im Klartext gespeichert, auch nicht voruebergehend
  • Dateien werden direkt an den passenden Checklistenpunkt angehaengt
  • Alles jederzeit herunterladen oder loeschen, direkt in den Einstellungen
DPIA_Recommender.pdf
Risk_Assessment_v2.docx
Vendor_Contract.pdf
Team

Fuer ein Team gemacht, nicht fuer eine Einzelperson

Laden Sie Kolleginnen und Kollegen ein, weisen Sie die richtige Person je Anforderung zu, und behalten Sie fest, wer was geaendert hat. Compliance passt selten auf einen Schreibtisch.

  • Rollenbasierter Zugriff: Inhaber, Admin, Mitglied
  • Checklistenpunkte der richtigen Person zuweisen
  • Ein Protokoll erfasst jede relevante Aktion
SWSven W.Inhaber
MWMatthias W.Admin
NANehal A.Mitglied

Stilisierte Vorschauen, keine tatsaechlichen Screenshots.

Funktionen

Alles, was Ihr Compliance-Team braucht

Risikoeinstufung

Eine datengetriebene Regelengine ordnet jedes KI-System einer Risikostufe des EU AI Act zu: verboten, hoch, begrenzt oder minimal, mit einer verstaendlichen Begruendung.

Fertige Checklisten

Die passenden Anforderungen des jeweiligen Gesetzes erscheinen automatisch nach der Einstufung. Kein leeres Blatt, kein Raten.

Gesetzes-Explorer

Beantworten Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrem Unternehmen und sehen Sie genau, welche der 37 Gesetze fuer Sie gelten, mit einer verstaendlichen Zusammenfassung.

Jaehrliche Erinnerungen

Ein geplanter Job prueft, was faellig ist, und benachrichtigt Ihr Team per E-Mail und in der App, sodass nichts unbemerkt veraltet.

Fuer Teams gemacht

Laden Sie Kolleginnen und Kollegen ein, weisen Sie Checklistenpunkte zu, kommentieren Sie, und behalten Sie ein Protokoll, wer was getan hat.

Verschluesselt von Grund auf

Jede Organisation erhaelt einen eigenen Schluessel fuer sensible Felder und hochgeladene Dokumente. Speichervolumen sind im Ruhezustand verschluesselt, Backups werden regelmaessig getestet.

Regelwerke

37 Gesetze, ein Ort

EU-Verordnungen und deutsches Recht, durchsuchbar. Dies ist die vollstaendige, echte Liste, keine Auswahl.

EU-weit
EU-KI-Verordnung

Das zentrale KI-Gesetz. Es teilt KI-Systeme in Risikostufen ein (verboten, hoch, begrenzt, minimal) und legt fuer jede Stufe Pflichten fest, etwa Dokumentation, menschliche Aufsicht und Transparenz.

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Das zentrale Datenschutzgesetz. Es regelt, wie KI personenbezogene Daten nutzt, begrenzt voll automatisierte Entscheidungen ueber Menschen und verlangt eine Datenschutz-Folgenabschaetzung fuer risikoreiche KI.

EU-Datengesetz (Data Act)

Legt faire Regeln fest, wer auf die Daten vernetzter Produkte und KI-gestuetzter Dienste zugreifen und sie nutzen darf. Es erleichtert auch den Wechsel des Cloud-Anbieters.

Datengovernance-Verordnung (DGA)

Schafft vertrauenswuerdige Wege, um Daten zu teilen, die KI nutzen kann, einschliesslich der Weiterverwendung von Daten des oeffentlichen Sektors und der Registrierung von Datenvermittlungsdiensten.

Verordnung ueber digitale operationale Resilienz (DORA)

Verlangt von Finanzunternehmen, ihre Technologie- und KI-Risiken zu steuern, Vorfaelle zu melden und externe IT- und KI-Dienstleister zu beaufsichtigen.

NIS2-Richtlinie und deutsches NIS2-Gesetz

Legt Cybersicherheitspflichten fuer wichtige und besonders wichtige Einrichtungen fest, auch fuer KI-gestuetzte Infrastruktur, und verlangt die Meldung von Vorfaellen an das BSI.

Cyberresilienz-Verordnung (CRA)

Verlangt, dass Produkte mit digitalen Bestandteilen, auch KI-Software und -Hardware, von Anfang an sicher sind, Sicherheitsupdates erhalten und ausgenutzte Schwachstellen gemeldet werden.

Produkthaftungsrichtlinie (neu)

Aktualisiert die Haftungsregeln, sodass fehlerhafte Software und KI klar erfasst sind und Geschaedigte leichter Schadensersatz verlangen koennen.

Maschinenverordnung

Legt Sicherheitsregeln fuer KI-gestuetzte Maschinen und Roboter fest und verlangt ausdruecklich eine Risikobewertung fuer selbstlernendes Verhalten.

Gesetz ueber digitale Dienste (DSA)

Verpflichtet Online-Plattformen, offenzulegen, wie ihre KI Inhalte einstuft und empfiehlt, transparent zu moderieren und Risiken ihrer Algorithmen zu bewerten.

Gesetz ueber digitale Maerkte (DMA)

Hindert die groessten Gatekeeper-Plattformen daran, mit KI-Rankings die eigenen Dienste zu bevorzugen oder Daten der Geschaeftsnutzer unfair zu verwenden.

eIDAS und eIDAS 2.0

Legt Regeln fuer elektronische Identitaet und Vertrauensdienste wie E-Signaturen fest und fuehrt die EU-Brieftasche fuer digitale Identitaet ein. Wichtig fuer KI-Identitaetspruefung und Betrugspraevention.

Deutsches Bundesrecht
KI-MIG (deutsches KI-Marktueberwachungsgesetz)

Das deutsche Gesetz, das die EU-KI-Verordnung in die Praxis umsetzt. Es benennt die zustaendigen deutschen Behoerden, regelt Bussgeldverfahren und sieht Reallabore vor.

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Ergaenzt die DSGVO um deutsche Besonderheiten, besonders fuer den Umgang mit Beschaeftigtendaten und KI-Profiling am Arbeitsplatz.

Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG)

Regelt Cookies, Tracking und Einwilligung auf Webseiten und Apps. Das betrifft KI, die Nutzer fuer Werbung oder Personalisierung profiliert.

Geschaeftsgeheimnisgesetz (GeschGehG)

Schuetzt vertrauliche Geschaeftsinformationen wie KI-Modelle, Datensaetze und Prompts als Geschaeftsgeheimnis, sofern Sie angemessene Schutzmassnahmen treffen.

Urheberrechtsgesetz (UrhG)

Regelt KI-Trainingsdaten ueber die Regeln zum Text- und Data-Mining, den Schutz von KI-Ergebnissen und die Haftung fuer Urheberrechtsverletzungen.

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

KI-erzeugte Werbung darf nicht irrefuehren. Wettbewerber koennen auch gegen Verstoesse gegen die KI-Verordnung als unlauteren Wettbewerb vorgehen.

Gesetz gegen Wettbewerbsbeschraenkungen (GWB)

Das deutsche Kartellrecht. Es prueft Marktmacht einschliesslich Datenmacht und erlaubt dem Bundeskartellamt, Selbstbevorzugung und datenbasierte Behinderung sehr grosser Firmen zu stoppen.

Buergerliches Gesetzbuch (BGB)

Regelt Vertrags- und Verschuldenshaftung bei KI-Fehlern, den Schutz vor KI-Deepfakes und die Pflicht, Verbrauchern KI-gesetzte Preise mitzuteilen.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Verbietet KI-Systemen Diskriminierung bei Einstellung, Beschaeftigung oder Zugang zu Leistungen anhand geschuetzter Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Herkunft.

Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)

Der Betriebsrat muss beteiligt werden, bevor Sie KI-Werkzeuge einfuehren, die Mitarbeitende ueberwachen oder ihre Arbeit beeinflussen koennen.

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Arbeitgeber muessen alle Gefaehrdungen am Arbeitsplatz beurteilen, auch Belastungen durch KI-Ueberwachung und algorithmisches Management.

Strafgesetzbuch (StGB)

KI-Deepfakes und synthetische Medien koennen Straftaten sein, etwa Beleidigung, Verleumdung, Volksverhetzung oder Verletzung der Privatsphaere.

Medienstaatsvertrag (MStV)

Sie muessen offenlegen, wenn Konten oder Inhalte automatisiert sind, etwa ein Bot, der wie eine echte Person wirkt, und Empfehlungssysteme transparent halten.

Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG)

Unternehmen mit 50 oder mehr Beschaeftigten muessen interne Meldestellen betreiben und Personen schuetzen, die Rechtsverstoesse melden, auch unzulaessige KI-Nutzung.

Gesetz gegen Deepfakes und digitale Gewalt (in Vorbereitung)

Ein geplantes deutsches Gesetz, das eigene Straftatbestaende fuer schaedliche Deepfakes und digitale Gewalt schaffen wuerde. Noch nicht in Kraft, also beobachten statt handeln.

Beschaeftigtendatengesetz (Entwurf)

Ein geplantes eigenstaendiges deutsches Gesetz fuer den Umgang mit Beschaeftigtendaten, auch KI-Ueberwachung und Entscheidungen am Arbeitsplatz. Es ginge ueber die heutigen BDSG-Regeln hinaus. Noch ein Entwurf.

Branchenspezifisch
Kreditwesengesetz (KWG)

Regelt KI im Bankwesen wie Kreditscoring und automatisierten Handel unter den Risiko- und Organisationsregeln der BaFin.

Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)

Die BaFin beaufsichtigt KI in der Versicherungszeichnung, der automatisierten Schadenbearbeitung und der Risikobewertung.

SGB V und digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

KI-basierte Gesundheits-Apps muessen vom BfArM zugelassen sein, einen Nutzen nachweisen und Daten- und Geraeteregeln erfuellen, um von der Krankenkasse erstattet zu werden.

Medizinprodukteverordnung (MDR)

KI, die als Medizinprodukt gilt, etwa Diagnose-KI, muss eine Konformitaetsbewertung durchlaufen, eine CE-Kennzeichnung tragen und nach dem Verkauf ueberwacht werden.

Strassenverkehrsgesetz und Gesetz zum autonomen Fahren

Setzt den Rechtsrahmen fuer selbstfahrende Fahrzeuge der Stufen 3 und 4 auf oeffentlichen Strassen, einschliesslich Zulassung und der Rolle der technischen Aufsicht.

Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)

Erlaubt voll automatisierte Behoerdenentscheidungen nur, wenn ein Gesetz es zulaesst, und solche Entscheidungen muessen erklaerbar und anfechtbar sein.

Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG)

Gibt eine verschuldensunabhaengige Haftung fuer Schaeden durch fehlerhafte Produkte, auch KI-integrierte. Es wird nach Umsetzung der neuen EU-Richtlinie bis Dezember 2026 erweitert.

Europaeischer Raum fuer Gesundheitsdaten (EHDS)

Schafft EU-Regeln fuer die Nutzung elektronischer Gesundheitsdaten, sowohl fuer die Versorgung als auch, wichtig fuer KI, fuer Forschung und Training ueber nationale Zugangsstellen.

BaFin-Aufsichtsprinzipien fuer KI im Finanzwesen

Die Erwartungen der BaFin an die Nutzung von KI und maschinellem Lernen im Finanzwesen. Im Fokus stehen klare Verantwortung, gute Daten, Modellvalidierung und laufende Aufsicht ueber algorithmische Entscheidungen.

Sicherheit

Ein Compliance-Werkzeug muss selbst sauber sein

Verschluesselung auf Feldebene, individuell fuer Ihre Organisation, fuer sensible Compliance-Inhalte.
Hochgeladene Nachweise und Dokumente werden verschluesselt, bevor sie gespeichert werden.
Laden Sie alle zu Ihrem Konto gespeicherten Daten jederzeit herunter oder loeschen Sie sie, direkt in den Einstellungen.
Taegliche verschluesselte Backups, mit getesteter Wiederherstellung, damit ein Vorfall nicht zu Datenverlust fuehrt.
Optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung fuer jedes Konto.
FAQ

Haeufig gestellte Fragen

Eine Plattform, die Unternehmen in Deutschland dabei hilft, die Regeln fuer den Einsatz von KI einzuhalten. Sie macht aus EU- und deutschem Recht Checklisten, die Sie abarbeiten, dokumentieren und jaehrlich pruefen koennen, statt Gesetzestexte direkt zu lesen.

Im Kern der EU AI Act und die DSGVO, dazu 35 weitere EU-Verordnungen und deutsche Gesetze: DORA, NIS2, der Data Act, der CRA, Branchenregeln fuer Finanzwesen und Gesundheitswesen und mehr. Neue Gesetze werden als Daten ergaenzt, nicht als Code, die Bibliothek waechst also stetig.

Beides. Von den 37 Gesetzen in der Bibliothek sind 16 deutsches Bundesrecht statt EU-Verordnung: das KI-MIG (Deutschlands Gesetz zur Durchfuehrung des AI Act), das BDSG (deutsches Datenschutzrecht, ergaenzend zur DSGVO), das TDDDG (Cookies und Tracking), das Hinweisgeberschutzgesetz und mehr.

Der EU AI Act ist die zugrunde liegende EU-Verordnung, in allen Mitgliedstaaten wortgleich. Das KI-MIG ist Deutschlands nationales Durchfuehrungsgesetz: Es benennt die Bundesnetzagentur als federfuehrende deutsche Behoerde fuer den AI Act, neben BaFin und BfArM fuer ihre Sektoren, und regelt Verfahren und Sanktionen auf nationaler Ebene. Beide gelten gemeinsam, keines ersetzt das andere.

Streng genommen kann Software nicht "konform" sein, nur die Art, wie sie Daten verarbeitet. Compliance Check hilft Ihnen, Ihre eigenen DSGVO-Pflichten je KI-System zu dokumentieren und abzuarbeiten, und die Plattform selbst haelt denselben Massstab ein: Feldverschluesselung mit AES-256-GCM pro Organisation, ausschliesslich EU-Hosting und Betroffenenrechte im Selbstbedienungsprinzip nach Art. 15, 17 und 20 DSGVO. Alle Details stehen auf der Seite Sicherheit und DSGVO.

Beides. Es funktioniert fuer ein fuenfkoepfiges Startup, das sein erstes KI-System registriert, ebenso wie fuer ein groesseres Unternehmen mit Dutzenden Systemen. Was es nicht ist: eine allgemeine Enterprise-GRC-Plattform. Wer umfassendes ISO-27001- oder SOC-2-Programmmanagement fuer die gesamte IT braucht, ist mit einem dedizierten GRC-Werkzeug besser bedient. Compliance Check ist gezielt auf EU- und deutsches KI- und Datenschutzrecht zugeschnitten.

Nein. Compliance Check bietet verstaendliche Hinweise zur Orientierung. Fuer eine verbindliche Auslegung des Rechts wenden Sie sich an eine qualifizierte Anwaeltin oder einen qualifizierten Anwalt.

Sensible Felder und hochgeladene Dokumente sind mit einem fuer Ihre Organisation eindeutigen Schluessel verschluesselt. Der Speicher ist im Ruhezustand verschluesselt, Backups laufen taeglich und werden auf Wiederherstellbarkeit getestet, und Sie koennen Ihre Daten jederzeit exportieren oder endgueltig loeschen.

Ja. Laden Sie Kolleginnen und Kollegen ein, weisen Sie Checklistenpunkte der richtigen Person zu, und kommentieren Sie einzelne Anforderungen gemeinsam im Team.

Ja, wechseln Sie die Sprache jederzeit ueber den Umschalter in der oberen Ecke. Alle Gesetzeszusammenfassungen und Checklisten werden in beiden Sprachen gepflegt.

Erstellen Sie ein Konto, legen Sie Ihr erstes KI-System an, und beantworten Sie den Risikofragebogen. Die passende Checkliste wird automatisch fuer Sie erstellt.

Sie koennen jederzeit in den Einstellungen einen vollstaendigen Export aller zu Ihrem Konto oder Ihrer Organisation gespeicherten Daten herunterladen oder diese endgueltig loeschen. Nichts wird zurueckgehalten.

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